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Urintherapie

Seit Jahrtausenden wurde der Urin in fast allen Kulturen als Heilmittel verwendet und hat bis auf den heutigen Tag in der Volksmedizin seine Bedeutung nicht verloren. Auch moderne Erfahrungen beweisen klar, dass der Urin zum großen Nutzen des Körpers gebraucht werden kann. Heute verbreitet sich die Urintherapie auf weiter Front als eine effektive und jedem zugängliche Heilmethode.

Die ersten Erwähnungen über die Anwendung des Harns stammen noch aus uralten Zeiten. In "Damar Tantra" gibt es einen Abschnitt unter dem Titel "Schwimabukalpa". Übersetzt heißt das in etwa: "Praktische Anwendung des Harns zur Wiederherstellung des Körpers". In diesem Werk werden Spülungen und Massagen mit dem Urin und auch dessen Einnahme beschrieben. Im altindischen Ajuwerda gibt es auch viele Informationen über die Wirkung des Urins auf den Körper: "Reinigt Blut, hilft bei Hauterkrankungen, beugt Husten und Erkältung vor...".

Auch von der Natur werden die wundervollen Urineigenschaften nicht ungenutzt gelassen.
Überlegen Sie, warum urinausscheidende und die für die Natur wichtigste Organe (Fortpflanzungsorgane) so nah beieinander liegen.
Auch wird mindestens die Hälfte des Fruchtwasservolumens durch den Urinabgang des Fötus (Embryo) gebildet. So wird der Fötus von Urin umgeben, den er ständig trinkt. Als Folge fehlender oder zu geringer fötaler Urinausscheidung wird Öligohydremnie - zu geringer (weniger als 100 ml im Vergleich mit normalen 200 - 1500 ml) Fruchtwassergehalt - diagnostiziert. Bei Schluckstörungen des Fötus oder Passagebehinderungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts kann dagegen Hydramnion - zu großer (mehr als 2000 ml) Fruchtwasservolumen - auftreten.

Man könnte vermuten, dass der Urin deshalb so eine wunderbare Eigenschaften hat, weil er von der Natur als ein Mittel für den Fötuswachstum und -Schutz vorgesehen ist.

Heilende Wirkstoffe des Urins

Urin ist ein Teil des Blutes, der durch den ganzen Körper geströmt ist, bevor er in den Nieren konzentriert und ausgeschieden wird.
Urin beinhaltet, wie durch Untersuchungen herausgefunden wurde, viele Nährstoffe, Proteine und Aminosäuren (Alanin, Carnosin, Lysin u.a.m.), viele Enzyme (Uropepsinogen, Urokinase), Kohlehydrate, Hormone, Mineralien, Vitamine usw., die leicht wieder durch den Körper aufgenommen und nochmals gebraucht werden können, ohne dass die Energie verloren geht. Urin enthält immunologisch aktive Substanzen, die virale und bakterielle Infektionen bekämpfen. Die selben Stoffe geben einen starken Impuls an das immunologische Potential, selbst bei Personen, deren Widerstandskräfte geschwächt sind, z.B. bei AIDS und Krebs.

Die Wirkung all dieser Stoffe erklärt die hervorragende entzündungshemmende und allgemein heilende Resultate der Urinverwendung sowohl bei äußerer wie auch bei innerer Anwendung.
Als konzentrierte Lösung hat der Urin eine leichte Abführwirkung. Harnstoff bestimmt seine harntreibende und Lipide wie Gallensäure die gallenausscheidende Wirkung. So ist der Urin ein kräftiger Reiniger, der entgiftet und schädliche Stoffe vertreibt.

Besonders bei akuten Krankheiten ist das Ergebnis der Urintherapie schnell und zuverlässig.
Ein besseres Mittel das Entzündungen hemmt, reinigt und desinfiziert, dazu die Temperatur senkt und das alles ohne Nebenwirkungen, gibt es in einer Apotheke nicht zu kaufen. Manche Mütter kennen gut den temperatursenkenden Effekt und geben ihrem Kind statt Aspirin Urin.
Jeder kann selber den Urin leicht bei Wunden oder Entzündungen testen. Probieren Sie auch bei Halsschmerzen während einer Erkältung mit dem Urin zu Gurgeln, oder damit nach einer Verbrennung mit heißem Kaffee den Mund durchzuspülen, oder während einer Erkältung mit Fieber ein Paar Schlucke zu sich zu nehmen. Das reicht aus, um sich von der heilenden Wirkung des Urins zu überzeugen.

Ist Urin giftig? - Ein Märchen über die Giftigkeit des Urins

Fast jeder glaubt, dass die im Urin enthaltenen Stoffwechselendprodukte im Unterschied zu den Nährstoffen giftig sind und deshalb aus dem Organismus entfernt werden müssen. Diese Behauptung ist prinzipiell falsch, da Endprodukte, wie auch andere Urinbestandteile aus dem Blut kamen und an Regulationsprozessen, die ständig im Körper stattfinden, teilnahmen. So sind sie nicht giftig, sondern bis zu einer bestimmter Mengengrenze nützlich.

Der Endharn besteht zu 95% aus Wasser. Die wichtigsten im Wasser gelösten Bestandteile sind Stoffwechselendprodukte, Elektrolyten und die nicht von den Organzellen aufgenommene Nahrungsmittelreste, wie z.B. Glucose.

Es ist selbstverständlich, dass solche Bestandteile des Urins wie Aminosäure, Eiweiße, Vitamine, Fette, Kohlenhydrate, Hormone und organische Säuren nicht giftig sind. Die Elektrolyten wie Kalium und Calcium, oder Natrium und Chlor in Form von Kochsalz sind im Urin nicht giftiger als in einer Suppe, da ihre schädliche Wirkung erst dann bemerkbar wird, wenn ihr Bestand im Blut die normale Grenze überschreitet.

Es wird oft behauptet, dass orale Urinanwendung wegen des Harnstoffs und der Harnsäure gefährlich ist. Der in der Leber gebildete Harnstoff ist ein Produkt des Eiweißstoffwechsels. Von ihm werden täglich rund 25g und von der Harnsäure werden ca. 1g pro Tag gebildet. Das Vorhandensein der beiden Produkte im Blut ist aber ein normaler Regulationsfaktor für mehrere physiologische Prozesse. So wurde herausgefunden, dass die Beiden wie Antioxidanten wirken, die freie Radikale binden und ihr Durchdringen in die Zellen und das Verändern der DNS verhindern. Diese vor der Zerstörung durch Peroxid-Radikale schützende Funktion kann auch die Ursachen einer Krebskrankheit hemmen oder als Strahlenschutzsubstanz (Radioprotektiva) wirken. Harnstoff hat auch leichte harntreibende und keratolytische Wirkung

Der Urin enthält also keine spezifisch toxischen Stoffe.
Die tödliche intravenös injizierte Urindosis für den Menschen beträgt 2600 - 2800 ml. Es ist nicht vorstellbar, dass jemand sich so grosse Urinmengen auf einmal intravenös einführen lässt. In ein Gefäß injiziertes Wasser bringt einen Mensch schneller um, allein wegen dem Unterschied zwischen der Wasser- und Plasmaosmosität.

Die Urineinnahme könnte einem nur dann schaden, wenn die Stoffwechselend-, Nahrungs- und andere Produkte im Organismus eingelagert werden und ihre Menge die physiologische Grenze überschreitet. Es ist bei der oralen Anwendung praktisch kaum möglich, diese Grenzwerte zu erreichen, sogar wenn man die gesamte ausgeschiedene Menge trinkt. Das liegt daran, dass der Urin eine harntreibende und abführende Wirkung hat und der Überschuß an Stoffwechselend- und anderen Produkten mit dem Stuhl ausgeschieden wird.
So stimmt das Vorurteil, dass die Einnahme des Urins zu Vergiftungserscheinungen führen kann, einfach nicht. Auch wochenlange Einnahme der ganzen Menge des ausgeschiedenen Urins führt statt zur Vergiftung zur gründlichen Reinigung des Organismus.

Die schädlichen oder giftigen Stoffe können aber von Außen eindringen, wenn man etwas toxisches isst oder trinkt (verdorbene Nahrungsmittel, giftige industrielle Fabrikate, Arzneimittel usw.). Deswegen sollte man während der Urinanwendung auf Alkohol verzichten, mit der Nahrung sehr wählerisch sein und von der Einnahme von Medikamenten absehen.

Die Zusammensetzung des Urins ist so kompliziert, dass seine praktische Labornachbildung noch nicht realisierbar ist. Wäre es aber möglich, hätten Viele ihr Geld ausgegeben, um diese wertvolle Medizin einnehmen zu dürfen und hätten nicht über ihre "abstoßende" und "giftige" Wirkung gedacht

Urintherapie und Krebs

(Auszug aus den Materialien der Zweiten Weltkonferenz über Urintherapie)

Nach mehreren Erfolgen der praktischen Krebsbehandlung mit Urin versuchen nun einige Institute seine Heilkraft auf wissenschaftlichem Wege zu bewiesen.

So isolierte man schon mehrere Stoffe aus dem Urin, die eine erwiesene positive Wirkung in der Krebsbekämpfung haben, gegen Krebs wirken und ihn verhüten. Zum Beispiel enthält es Leucophenol, der die natürlichen Killerzellen im Blut vermehrt, Prostaglandin, der fähig ist, Krebszellen zu zerstören und CDA II, das die Krebsmetastasierung hemmt, indem es mit den Methylgruppen der Krebszellen reagiert.

Harnstoff hemmt die Enzyme der anaeroben Glycolyse, die nötig sind um den Tumor zu versorgen und wachsen zu lassen. Von der Harnsäure im Urin nimmt man an, dass sie die Zerstörung durch Peroxid-Radikale verhindert und deshalb auch den Ursprung einer Krebskrankheit hemmen kann. So wirkt der Urin wie ein Antioxidans, das freie Radikale bindet, ihr Durchdringen in die Zellen und die Veränderung der DNS verhindert.
Urin enthält immunologisch aktive Substanzen, die virale und bakterielle Infektionen bekämpfen. Die selben Stoffe geben einen starken Impuls an das Immunpotential, selbst bei Personen, deren Widerstandskräfte geschwächt sind. Einige Krebskranke haben die Urintherapie in den Intervallen der Chemo- und Strahlentherapie angewendet und berichten über eine viel bessere Verträglichkeit der Behandlung.

Wenn man all diese Fakten bedenkt, sollte man den Urin keinesfalls mehr als ein Abfallprodukt des Körpers ansehen, sondern die Wirksamkeit des Urins auch zur Vorbeugung und Heilung von Krebs nutzen.

Praktische Anwendung

Es gibt mehrere Arten Urin anzuwenden:

  • Einreibung
  • Umschläge/Kompressen
  • Gurgeln und Mundspülung
  • Klistiere, Spülung
  • Urintrinken
  • Inhalation
  • Ohren-, Nasen- und Augentropfen
  • Haarpflege
  • Verbände, Betupfen
  • Instillation
  • Vollbad
  • Injektion
  • Homöopathische Aufbereitung
  • Zusatz des Urins in andere heilende Stoffe (z.B. Heilerde)

Innere Urineinnahme ist die einfachste und gängigste Methode der Behandlung. Die Menge variiert dabei von einigen Tropfen bis zur gesamten Menge, die am Tag ausscheidet wird; die Dauer - von einigen Tagen bis mehreren Jahren.

Bei äußerer Anwendung kann man die Haut mit dem Urin abwaschen, einen Umschlag machen oder Urin in die Haut einmassieren. Er dringt schnell in die Haut ein und hinterläßt praktisch kaum Geruch.
Je nach Krankheitserscheinung kann man Urin bei der Darmreinigung, für vaginale-, Nasen-, Augen- u.a. Spülungen oder als Ohrentropfen verwenden usw..

Die parenterale (Injektion) Einnahme hat keine Vorteile gegenüber anderen Anwendungsarten, da bei den meisten Krankheiten die lokale oder orale Anwendung von Urin schon durchaus ausreichend ist.
In einer Arzt- oder Heilpraxis wird jedoch oft eine Urininjektion angeboten. Frischen, durchsichtigen Urin kann man sich injizieren lassen, doch bei irgendwelchen Zweifeln, besonders beim Verdacht auf urologische Infektion, sollte man nur sterilisierten Urin injizieren.

Um zu sterilisieren nimmt man 10,0 ml in eine sterile Glasröhre und hält es 30 Minuten lang in kochendes Wasser, danach stehen lassen und nur den durchsichtigen Teil ohne Niederschlag anwenden. Injiziert wird 5,0 bis 40,0ml (anfangen sollte man mit 0,5 ml).



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